Regenbogenforelle

Foto: Harra (c)
Systematik

Oncorhynchus mykiss (WALBAUM) | Salmonidae, Familie Lachsartige

Status
EINGEBÜRGERT
Koerperbau

• ähnelt in Gestalt und Schwimmweise der Bachforelle

• breites rötliches, irisierendes Längsband auf den Körperseiten (namensgebend)

• auf Körper und Flossen zahlreiche dunkle Punkte

• Länge: 25 bis 50 cm, mitunter 90-100 cm

Lebensweise

• kommt ursprünglich aus Nordamerika und ist bei uns eingebürgert

• stellt in unseren Gewässern eine Nahrungs- und Habitatkonkurrenz der heimi­schen Bachforelle dar, schnelleres Wachstum als Bachforelle

• gegen Wasserverschmutzung und Temperaturerhöhung unempfindlicher (daher zB für Bewirtschaftung von Stauräumen geeignet)

Fortpflanzung

Lange war man der Meinung die Regenbogenforelle könne in unseren Gewässern nicht reproduzieren, ihre Fortpflanzung ist heute jedoch unbestritten. Durch das limitierte Laichplatzangebot verdrängt sie die Bachforelle.

sonstiges

Die bei uns lebende Regenbogenforelle geht auf zwei Stammformen zurück: auf eine Wanderform in nordamerikanischen Küstengewässern und auf eine Süßwasserform der Sierra Nevada. Die Erbfaktoren beider Formen sind in „unserer" Regenbogen­forelle vertreten.

Besonderheiten

Keine Schonzeit

Keine Mindestlänge