Seesaibling

Foto: Harra (c)
Systematik

Salvelinus umbla L. | Salmonidae, Familie Lachsartige

Status
HEIMISCH
Koerperbau

• langgestreckter Körper mit schlankem Schwanzstiel, im Alter hochrückiger

• kleine Schuppen

• Färbung: am Rücken blaugrün, graugrün oder braun gefärbt, Flanken sind heller mit runden, hellen Punkten, Bauch - weiß bis gelblich

Charakteristisch: leuchtend weißer Saum an den Vorderkanten der paarigen Flossen und der Afterflosse.

Die Färbung verstärkt sich während der Laichzeit besonders intensiv

Lebensweise

• lebt als Standfisch in kalten, sauerstoffreichen Seen

• Formenreichtum besteht in Größe, in Bezug auf Nahrung, Wachstum, Laichplät­ze und Laichzeiten

Fortpflanzung

Hauptlaichzeit ist im September bis Januar

sonstiges

Vormaliger wissenschaftlicher Artname: Salvelinus alpinus.

 

Der sogenannte Schwarzreuther ist eine Kümmerform des Seesaiblings durch veringertes Nahrungsangebot in Hochgebirgsseen.

Besonderheiten

 Unterscheidung von drei Formengruppen

• Tiefseesaiblinge (Hungerform, Schwarzreuther): Zwergformen aus nährstoffar­men Seen mit Längen der Adulttiere von etwa 15 cm;

• Wildfangsaiblinge: erreichen Längen von 65 bis 75 cm, leben als Raubfische

• Normalsaiblinge: 25 - 40 cm Länge; Nahrung: Wassertiere und Planktonkrebse

Mindestlänge (cm)
25
16-Oktober - 31-Dezember